



Grundstück im Bestand mit vielen Herausforderungen
Der Bestand: ein völlig verkleidetes Fachwerkhaus, mit unzureichenden und falsch konzipierten Innendämmungen und beengten Grundrissen
Die Idee: der Abriss der maroden Nebengebäude schaffte Platz für einen gestaffelten Holzbau, der das komplett entkernte und von etlichen Trennwänden befreite Fachwerkhaus in den Neubau integriert. Der ehemals schattige erdgeschossige Bereich wird zu Funktionsräumen, Hobbyraum und einem Gastbereich zum Garten, das Obergeschoss mit neuem Treppenhausturm zum Lebensmittelpunkt. Die ehemalige nun restaurierte lange Fachwerkwand wird dabei zur Innenwand, über die der Zugang zu den neu aufgeteilten Zimmern des Altbaus erfolgt.
Der gesamte Bau ist aus Holzrahmenbauwänden mit Zellulosedämmungen und Holzweichfaserplatten gedämmt, der gestaffelte Baukörper und das Fachwerkhaus erhielten Massivholzdecken (Brettsapeldecken). Nach genauer planerischer Festlegung bis ins kleineste Detail konnte der Neubau komplett vorgefertigt und in wenigen Tagen aufgestellt werde.
Der Innenausbau erfolgt mit Lehmbauplatten und Lehmputzen, kombiniert mit dem aussteifenden Treppenturm mit Sichtbetonoberflächen und den alten Fachwerkelementen des Bestandsgebäudes.


